Zu den oft hässlichsten Situationen als Pferdebesitzerin gehört es, wenn Transporte notwendig sind oder man sich endlich einen Bewerb oder einen Kurs ermöglicht hat – und dann will Pferd nicht in den Transporter einsteigen. Wobei es in LKW meist noch leichter geht als in Hänger.
Hier in den PS-Nachrichten im Blog von IHEP widmen wir daher diesen fragen einen eigenen Bereich. Vor allem auch, damit es mit den Zugfahrzeugen oder der Sicherheit im Hänger keine Schwierigkeiten gibt. Jedes Jahr gibt es verheerende Unfälle und immer wieder gehen Pferde verloren oder werden schwer verletzt. Wie es nach schweren Verletzungen mit dem Hänger-Einsteigen aussieht, kann man sich unschwer vorstellen.
Jetzt und zum Einstieg in diese Berichts-Reihe soll aber ein besonders überzeugendes Beispiel vorgestellt werden. Der junge Bursche – ein „Quar-Rab“, wenn wer schon mal davon gehört hat ;-) -, Codys Last Summerdream, stammt aus Deutschland, wurde nach Österreich gekauft, da war er noch keine Drei. Und wollte gar nicht fahren. Das erste Verladen bei Nürnberg war mühsamst. Wurde aber schon dort vernünftig und letztendlich erfolgreich gemanagt.
Die neue Pferdefrau in seinem Leben, Tamara Aneter, ist überzeugte „Parelli-sta“, die Arbeit mit Pferden nach Parelli ist sogar für sie der Mittelpunkt mit den Pferden. Jedenfalls aber ist Cody ihr erstes Pferd, gemeinsam mit ihm hat sie alles gelernt, inzwischen Certificat, Besuch beim großen Parelli-Festival in Birmingham etc. http://www.youtube.com/user/CodyslastSummerdream#p/u/3/GJUuVprWrRA und http://www.youtube.com/user/CodyslastSummerdream#p/u/4/sutMRtOu3AE http://www.youtube.com/user/CodyslastSummerdream#p/u/0/R2TXFMDO2UM
Längst ist Cody ein tolles Beispiel, was man mit Geduld und Pferdeverstand alles erreichen kann.
Was aber die Hängerfrage betrifft, kann man sich selbst überzeugen, was alles erreichbar ist – in gar nicht so viel Zeit, mit Geduld (– und bitte viel Vorsicht):