*** Spätfolgen eines schweren Reitunfalls ***
Nach seinem
schweren Reitunfall ist der vielfach gestartete Military-Reiter und
Vielseitigkeitsfunktionär Herbert Brosig aus Niederösterreich, der seit seinen Schlaganfällen im Donauklinikum Tulln betreut wurde, im Alter von 71 Jahren kürzlich
verstorben. Brosig hatte Ende Februar 2007 einen
tragischen Reitunfall mit einer schweren Schädelfraktur, danach lange Zeit mit
Unfallfolgen zu kämpfen.
Beruflich viele Jahre programmwirtschaflicher Leiter des ORF Sport, kam Brosig
über Ersuchen des damaligen niederösterreichschen Reitverbandspräsidenten Peter
Nidetzky als Vielseitigkeitsreferent in den niederösterreichischen Verband.
Diese Funktion hat er „mehr als 30 Jahre mit Umsicht, Tatkraft und
ungebrochener Motivation ausgeübt“, so der Nachruf des Landesverbandes. Für einige Jahre übernahm er auch die Führung des Bundesreferates der
Vielseitigkeitsreiter. 2011 wurde die Landesaufgabe
an Michael Kager übergeben; und auch Brosigs Gattin Renate, anerkannt und
gesucht als Richterin wie auch als Turnierverantwortliche, hat ihre
Fachverbandsaufgaben zurückgelegt.
Herbert Brosig war Träger des goldenen Ehrenzeichens des niederösterreichischen Pferdesportverbandes und des Österreichischen Reitabzeichens in Gold mit grünem
Kranz des Österreichischen Pferdesportverbandes.
„Wir sind stolz, dass wir Dich ein so langes Stück deines Weges begleiten
durften! Als Christenmenschen glauben wir an ein Leben nach dem Tod und deshalb, lieber
Herbert, hoffe ich namens des niederösterreichschen Pferdesportverbandes und
seiner Reiter aber vor allem auch persönlich auf ein Wiedersehen!“ formuliert
Präsident Oberst a.D. Fritz Schuster im Nachruf.