Querfeldein

Friedrich Resch: Mit dem Lebenspferd bei den Spielen 1972

*** „Die Military kommt nicht wieder!“/Vorkehrungen gegen Haftungsansprüche treffen!  ***

International gibt s eine intensive Diskussion über das „Querfeldein-Reiten“, also das Reiten über Geländestrecken über feste Hindernisse. In Österreich selbst gibt es dazu auch mehrere Lager an Fachmeinungen. Gleichzeitig jährt sich heuer zum 40sten Mal der Höhepunkt in diesem Sportbereich, der Mannschaftsteilnahme an den Olympischen Spielen 1972 in München. Wir haben daher einen „Veteranen“ dieser Spiele und des Geländereitens insgesamt besucht und um seine Erinnerungen und Erfahrungen gebeten: Oberst Friedrich Resch, damals Schlussreiter mit seinem Überraschungspferd, einer ungarischen Stute. Eine beeindruckende Platzierung hat auch der Ritt auf Sicherheit gebracht, mit dem das Mannschaftsergebnis abgesichert wurde.

Ein unglaubliches Beispiel für Mut unter und über dem Sattel: Friedrich Resch und die ungarische Stute Felhoes, damals 7jährig, bei der Olympiaqualifikation 1972 im deutschen Bielefeld.

Österreichs bestes Mannschaftsergebnis im Querfeldeinreiten, bis heute Beispielgebend. Das Ergebnis von Felhoes mit Friedrich Resch sicherte das angestrebte Mannschaftsergebnis.


Bald danach haben Änderungen des Reglements die „Military“ immer mehr verändert, München waren wohl die schwersten Spiele, die gleichzeitig noch fair waren in der Aufgabenstellung.

Später war Resch dann Trainer, Prüfer in der Trainerausbildung, Leiter des Reiterzuges an der Militärakademie in Wiener Neustadt, vor allem aber auch gerichtlich beeideter Sachverständiger für Probleme im Pferdesport und Pferdehaltung.


Die Olympischen Spiele 1972 in München
Erinnerungen, Erfahrungen, die Pferde - und Hinweise für das Höchstleistungstraining

 

„Man kommt ganz plötzlich in Teufels Küche“
Warnende Fallbeispiele aus der Tätigkeit als gerichtlich beeideter Sachverständiger

und

Parcours- und Geländebau: Die Zukunft der Military?
Der Vorwurf, dass in Österreich vor allem in kleinen Klassen viel zu schwer und oft unfair vor allem zum jungen Pferd gebaut wird


Veröffentlicht Mittwoch, 15. Februar 2012 15:55 von IHEP-Redaktion
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