Qualität im Schulbetrieb

Letzter Beitrag 12-22-2011, 16:26 von Diest. 60 Antworten.
Seite 2 von 5 (61 Objekte)   < Zurück 1 2 3 4 5 > Weiter
Beiträge sortieren: Zurück Weiter
  •  09-15-2010, 14:04 2063872 Antwort zu 2063806

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Bitte auch mir PN :D
  •  09-15-2010, 16:58 2064041 Antwort zu 2063872

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    vielen Dank für Info. FB ist also wie selbstverständlich Facebook doof  Hab ich inzwischen in paar anderen postings auch gesehen. Werde wohl doch langsam alt.

    Ich versuch das, ansonsten meld ich mich in Panik wieder hier.

  •  09-24-2010, 17:17 2070693 Antwort zu 2064041

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    ich hab prinzipiell bedenken gegen FB und möchte/werde mich dort nicht anmelden.

     schade,  denn ich finde diese initiative enorm wichtig und unterstützenswert. seit jahren mach ich mir gedanken darüber ... als  erwachsene reitschülerin bzw. privatreiterin in inzwischen schon so einigen ställen habe ich reichlich erfahrungen und beobachtungen gemacht, und gegrübelt, wo der hase im pfeffer liegt und was man tun könnte. ich finde es inzwischen bloß noch erstaunlich, wie viele leute (v.a. kinder) TROTZDEM reiten lernen ;-). 

     tja, zu den ÜL: was da an reiterlichem können verlangt wird, steht in keinem verhältnis zu dem kleinen bisschen anatomischen und didaktischen. da wäre wirklich gaaaaanz viel umzukrempeln. ÜL sollten sattelfest sein bei themen wie: bewegungslehre des pferdes, anatomisch pferdegerechtes reiten und wie man es vermittelt; bewegunsgefühl beim reiten und wie man es aufbaut, trainiert, vermittelt (je nach altersstufen). da kommt noch viel dazu, aber das wäre das zentrale, finde ich. außerdem sollte es so eine art curriculum-leitlinie geben (der schilehrplan z.b. geht davon aus, was der durchschnittliche schüler nach 1 woche unterricht schaffen kann ... nun ja, beim reiten dauerts viel länger und ist viel individueller, aber so als idee!?) - z.b. wie viele longe-stunden durchschnittlich notwendig sind und was darin erreicht werden soll; mit welchem können reitschüler von der longe entlassen werden können; wie welche übungen sinnvoll aufeinander aufgebaut werden; wie man reitstunden abwechslungsreich und sinnvoll plant ...

    aber wenn jene, die die ÜL ausbilden und prüfen, davon selbst keine ahnung haben, weil sie es nie gelernt haben - wie soll sich dann was ändern? außer den betroffenen (reitschülern)  kann da niemand was bewirken. deshalb ist ja so eine initiative so wichtig.

     

  •  09-24-2010, 21:40 2070772 Antwort zu 2021384

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Liebe Diest,

    Respekt und grosses Lob für deine Einstellung.

    Die Zeit meiner Reitschulstunden ist leider schon sehr lange her. Hoffentlich hat sich vieles zur heutigen Zeit geändert. 

    In meiner langen Ausbildungszeit habe ich sehr viele Reitschulen und Reitlehrer kennenlernen dürfen. Es ist müssig, hier alle aufzuzählen, vom alten Rittmeister, der sich permanent im Ton vergriffen hat über stundenlanges Abteilungsreiten = hintereinanderherkoffern und maximal 1/2 Runde galoppieren, bis mich mal eine neue Trainerin aufforderte doch die Hinterhand zu motivieren.

    Daraus habe ich mal gelent, dass es für die Trainer recht einfach ist in der Mitte zu stehen, ab und zu den 15!! Reitern ein Kommando zu geben und dann nach 45 Minuten wieder ins Stüberl zu wandern. Massenabfertigung in der Reithalle, nannte ich das.

    Einer Freundin zuliebe besuchte ich in Aderklaa einen Weihnachtsreitkurs zu einem günstigen Pauschalpreis. Das war ein "Sonderprojekt", das mir sehr imponierte. Der 10er Block umfasste 10 Nachmittage a´ 100Minuten. Jeder Tag begann mit etwas gemütlicher Theorie (das Wichtigste über das Pferd als Fluchttier, putzen, satteln, Hufe, Verletzungen, Sattel-Zaumzeugkunde,..) danach Praxis (aufeinander aufbauend bis zum Springen). Nach diesen 10 Tagen war ich kein Profi, aber der Umgang mit dem Pferd machte plötzlich Sinn und Spass.

    Ich erzähle dir das deshalb so ausführlich, weil es mich beeindruckt hat und ich diese Erfahrung weitergeben möchte. Kein Mensch lernt gerne trockene Theorie, aber verpackt in einem Projekt mit viel Teamgeist, ist die Zeit für den Trainer kalkulierbar und die Schüler (oder deren zahlende Eltern) fühlen sich nicht übervorteilt.

    Wenn ich etwas unklar formuliert habe oder du sonst Fagen hast, stell sie einfach.

    Ich drücke dir die Daumen, dass sich alle deine Pläne realisiern lassen alles Roger!

  •  09-25-2010, 8:58 2070868 Antwort zu 2063806

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Eine Idee die mir jetzt mal einfallen würde ....wen es ein Team geben würde das sich mit Mitgliedsbeiträge und Veranstaltungen erhalten könnte wäre es toll wen diese sich bei Ställe vorstellen um mehr Spaß in den Unterricht zu bringen. Sie könnten in Ihrer Arbeit mit einen gewissen Feingefühl die Unterrichtsweisen verbessern den wen der Reitlehrer wieder Spaß an seiner Arbeit hat dann kann er auch die Stunden mit mehr Spaß und Lernansätzen vervollständigen. Gewisse Fehler die eigentlich nur zur schnelleren Geldbeschaffung dienen sollten gekonnt Thematisiert werden um andere Lösungsansätze zu finden den nur bessere Stunden bringen wenig wen dann das Geld fehlt.

     

    Eigentlich sollte man in so manchen Ställen ein richtiges Konzept aufstellen.

  •  09-26-2010, 9:38 2071229 Antwort zu 2063806

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    www.schottenhof.at

     sonst können sie dir sicher weiterhelfen

  •  10-31-2010, 14:41 2099333 Antwort zu 2071229

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    ich bitte auch pn, sehr interessantes thema :)
  •  11-04-2010, 16:17 2102896 Antwort zu 2070772

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Werd einfach den vorangegangenen Beitrag bissi kommentieren, es ist schon sehr viel gutes geschreiben worden. Ich bin kein Fan von Facebook und werde mich leider auch nicht wegen dieser sehr interessanten Geschichte registrieren, daher hier mal mein Ehrensenf peinlich

    Jolly - Jumper:

    Liebe Diest,

    Respekt und grosses Lob für deine Einstellung. - find ich auch

    Die Zeit meiner Reitschulstunden ist leider schon sehr lange her. Hoffentlich hat sich vieles zur heutigen Zeit geändert.
    bei mir ist der Anfang auch wieder 20 Jahre her da schau ich aber und ja, seitdem hat sich vieles verändert und auch ich als Unterrichtende (so wie andere in dem Forum auch) trage meinen Teil dazu bei! Trotzdem kann jeder noch lernen es für uns, die Schüler und die Tiere besser und sinnvoller zu machen.

    In meiner langen Ausbildungszeit habe ich sehr viele Reitschulen und Reitlehrer kennenlernen dürfen. Es ist müssig, hier alle aufzuzählen, vom alten Rittmeister, der sich permanent im Ton vergriffen hat über stundenlanges Abteilungsreiten = hintereinanderherkoffern und maximal 1/2 Runde galoppieren, bis mich mal eine neue Trainerin aufforderte doch die Hinterhand zu motivieren.
    deto, das mit der Hinterhand hat aber seehr lange gebraucht, um bis zu mir zu kommen ;-) Hauptsache Pferd war "Rund" in eine schöne Form gezogen und hat halbwegs funktioniert.

    Daraus habe ich mal gelent, dass es für die Trainer recht einfach ist in der Mitte zu stehen, ab und zu den 15!! Reitern ein Kommando zu geben und dann nach 45 Minuten wieder ins Stüberl zu wandern. Massenabfertigung in der Reithalle, nannte ich das.
    So hab ich auch meine ersten Schulstunden erlebt, nach einigen grausamen und tw. erniedrigenden Bahn-Stunden als ca. 11-jährige hab ich dann irgendwann die Abteilungen tw. auch anführen "dürfen" und somit bissi mehr "reiten" müssen.

    Mein erster Job nach der Pferdewirt-Ausbildung war auch genau das, Abteilungs- und Longenunterricht im Akkord, da hört sich der Spaß irgendwann auf und ja, auch ich war dann immer ungerner einfallsreich oder hab keine neuen Dinge ausprobiert - weil die Leute zahlen ihr Geld und wollen dafür,dass die Kinder oder sie selbst für die bezahlten 50 min. bespaßt werden - für satteln erklären, korrekt zäumen, Hufe auskratzen etc. war da keine Zeit mehr da, abgesehen davon, dass viele Eltern auch auf meine mehrmalige Bitte hin doch mal früher zu kommen, damit ich dem Kind mal putzen zeigen kann, es schlichtweg ignoriert haben - wird ja eh von der Praktikantin geputzt und gesattelt grrrrrrrrr

    Einer Freundin zuliebe besuchte ich in Aderklaa einen Weihnachtsreitkurs zu einem günstigen Pauschalpreis. Das war ein "Sonderprojekt", das mir sehr imponierte. Der 10er Block umfasste 10 Nachmittage a´ 100Minuten. Jeder Tag begann mit etwas gemütlicher Theorie (das Wichtigste über das Pferd als Fluchttier, putzen, satteln, Hufe, Verletzungen, Sattel-Zaumzeugkunde,..) danach Praxis (aufeinander aufbauend bis zum Springen). Nach diesen 10 Tagen war ich kein Profi, aber der Umgang mit dem Pferd machte plötzlich Sinn und Spass. - so, und das ganze gibts für Kinder verschiedener Altersgruppen - (Eigenwerbungstechnisch allen voran:) HIPPOLINI, für Erwachsene HIPPOLINI Grande, für kleinere HIPPOLINI Mini usw. - ein Semesterkurs mit 14 - 20 Einheiten, mehrere Semester hintereinander - natürlich aufeinander aufbauend, sinnvoller auch spielerischer aber fundierter, geplanter Aufbau der Einheiten - bissi anders ist die "Konkurrenz" FEBS, da ist der Zugang noch spielerischer und hat für mich nicht so ganz Hand und Fuß wie Hippolini - habe da aber auch zu wenig Einblick, lese gerade das Buch und das klingt ja deutlich besser in der Theorie als die Praxisberichte von manchen. Es gibt da ja auch noch einige andere Systeme und ich finde es ist ein Umdenken bei manchen Betrieben da.
    Weil der Schottenhof eh schon erwähnt wurde, auch dort gibt es ähnliche Kurse für die verschiedensten Altersgruppen, eben auch Intensiv-Wochenenden für Erwachsene oder Kinder.

    Ich erzähle dir das deshalb so ausführlich, weil es mich beeindruckt hat und ich diese Erfahrung weitergeben möchte. Kein Mensch lernt gerne trockene Theorie, aber verpackt in einem Projekt mit viel Teamgeist, ist die Zeit für den Trainer kalkulierbar und die Schüler (oder deren zahlende Eltern) fühlen sich nicht übervorteilt. - abgesehen davon kann man auch den finanziellen Aspekt nicht ganz verleugnen bzw. wegschieben - mit einem guten Gruppenkonzept und wenigen dafür guten (und korrekturgearbeiteten) Pferden/Ponies ist es eher finanzierbar und trotzdem ethisch (im Sinne des Pferdemenschen) machbarer als ein klassischer Schulbetrieb mit Abteilung. (Aber über das kann man sich ja lang und breit streiten, was ethisch vertretbar ist und was nicht - da möcht ich jetzt nicht noch mehr sagen ;-)

    So, ich hoffe, es ist halbwegs verständlich ausgedrückt, ich werde hier fleißig weiterlesen und bin gespannt, was da noch kommt. änemänemuh

  •  11-19-2010, 10:46 2116637 Antwort zu 2102896

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    hab diesen fred leider erst jetzt entdeckt,

     

    könntet ihr bitte auch hier mal wieder reinschreiben, was es neues gibt!

    Bitte!

    Danke

     

    (ich melde mich nicht bei FB an) 

  •  11-25-2010, 20:57 2122389 Antwort zu 2116637

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Ich werd mich dafür auch nicht bei Facebook anmelden. Wäre toll, wenn es außerhalb von Facebook auch Infos zum Thema gibt....
  •  11-26-2010, 11:57 2122895 Antwort zu 2122389

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    bitte auch eine pm - sicher eine superinteressante fb-gruppe
  •  11-26-2010, 12:03 2122908 Antwort zu 2122895

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    bitte bitte mir auch eine pm! DANKE
  •  11-30-2010, 9:26 2125256 Antwort zu 2122908

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Bitte auch PM, danke!
  •  11-30-2010, 14:30 2125606 Antwort zu 2125256

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    Wenn schon das Thema qualitativen Schulbetrieb angesprochen wird, kann mir jemand guten Unterricht nennen?

    Ich bin zufällig auf der Suche nach guten Schulunterricht für Fortgeschrittene.

     

    @Lolek, hast pm

     

    Lg

  •  12-02-2010, 20:36 2128060 Antwort zu 2125606

    AW: Qualität im Schulbetrieb

    in welcher gegend?
Seite 2 von 5 (61 Objekte)   < Zurück 1 2 3 4 5 > Weiter
Als RSS Feed in XML ansehen
addthis