Ehrlich gesagt möchte ich ihr es nicht so leicht machen. Ein Pferd aus mitleid zu kaufen ist ja gut und recht. Aber bei den Norikern wissen wir eh dass der Großteil der Hengstfohlen zum Schalchter kommt - leider, hoffentlich züchten sie fleißig weiter :(.
Sich dann aber nicht zu kümmern und es danach wieder zu verkaufen, weils gerade nicht ins Konzept paßt bzw. weil (was ich gehört habe) ein anderes Pferd gekauft wurde und nun kein Geld mehr für das Pferd mit dem man noch nicht reiten kann übrig ist, finde ich nicht richtig.
Kann das Pferd nicht zum Schlachter geben, das verstößt gegen meine Prinzipien. Außerdem ist er ein netter Kerl, nur kann ich mit einen Noriker nichts anfangen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich der Blöde, weil ich das Pferd bei mir eingestellt habe.
Bin nicht deiner Meinung, dass ein Pferd das in der Herde steht keinen Kontakt mit Menschen braucht. Das Problem bei dieser Haltung ist, dass die Pferde z.B. das Hufheben nicht kennen. Fein wenn ich dann gemeinsam mit dem Hufschmied das Pferd bändigen muss. Bodenarbeit sollte auch schon mit jungen Pferden gemacht werden. Habe Einsteller die sehr fleißig die Pferde besuchen. Der Unterschied ist riesengroß. Schritt, Trab, ruhig stehen bleiben - all diese Dinge sollte ein Pferd schon vor dem ersten Ausritt kennen. Darum würde ich nie ein junges Pferd nach Deutschland geben und es nach drei Jahren wieder holen und erwarten, dass man dem Pferd nur mehr den Sattel drauf haut und ab auf den Reitplatz. Aber das ist ein anderes Thema.