Meine ist jetzt knapp über 2 Jahre und wir machen regelmäßig was. Kommt auf ihre Stimmung an...mom kann sie sich nicht so gut konzentrieren, weil sie wieder wächst. Da mach ich mit ihr fast gar nix, außer kurz putzen, schmusen und paar Meter spazieren gehen.
Leider ist es bei meinen beiden auch so, dass ich regelmäßig kommen muss und mind. putzen muss, sonst sind die beleidigt.
Mit dem "Fohlen" Clicker ich (also beim putzen schön stehn bleiben, beim führen stehn bleiben, hufe geben, kopf senken - nur ganz kleine sachen, die nicht überfordern), geh spazieren...auch mal längere Strecken, putzen, auf der Koppel rum rennen und ganz ganz viel schmusen :D
Glaube es kommt immer auf das Pferd an, ist wie bei uns Menschen auch. Der eine ist als Kind schon sehr begabt und will lernen, der andere weniger. Doch man sollte NIE das Tier überfordern, lieber zu wenig machen als zu viel!
Als die Kleine grad ein halbes Jahr alt war, sind wir schon mit Mama zusammen kleine Strecken spazieren gegangen. Damit sie sich langsam an das Führen und die Geräusche & Co gewöhnt, anfassen und Hufe geben schon nach wenigen Tagen - Hufe geben da noch nicht, aber halt den Fuß anfassen und später nur Bruchteile einer Sekunde vom Boden heben. Ich finde auch, dass beim Spaziehrengehn man dem Pferd viel mehr "beibringen" kann als auf dem Platz. Da das Pferd es nicht als Arbeit sieht und somit leichter lernt - es merkt praktisch nicht, dass es zb gelernt hat, neben dir stehn zu bleiben.
Wie viele schon gesagt haben Freiarbeit ist hier sehr gut. Das Pferd kann selbst die Übung beenden, wenn die Konzentration nachläst. Es lernt, dass die "Arbeit" mit dem Menschen Grenzen hat und Spaß macht. Vor Allem kann man den Fohlen noch lauter Schmäh beibringen :)