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"Leckerlie"
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06-22-2005, 4:24 |
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Moby
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bin mir natürlich bewusst, dass sich gleich einige hier vermutlich auf den schlips getreten fühlen könnten, aber dennoch würd mich folgendes brennend interessieren. was soll eigentlich diese leckerlie-fütterei? es sind sicher einige (wenn nicht die meisten) unter euch, die es praktizieren und vielleicht kanns mir jemand erklären. mein das jetzt absolut wertfrei, aber macht man das, weils alle machen oder weil man glaubt, das pferd "mag" einen dann mehr und, wie man so oft hört, "zur belohnung", was soll das heissen? dass man es reiten darf oder wie? kann man das pferd nicht mit der stimme oder durch streicheln, wenns neue lektionen lernt, " belohnen"? oder durch eine artgerechte haltung und faire behandlung?
sehe immer wieder leckerlie-verfütterer, die pferden am putzplatz oder sonstwo diese dinger ins maul schieben und wenn sie sich umdrehen und kurz weggehen, sattel holen oder was auch immer, scheren die hottis wie *** mit dem vorderhufen bzw. tänzeln herum und die besitzer regen sich dann auf, schreien die pferde an oder schmieren ihnen eine, weil sie sich nicht benehmen, bzw. betteln. oder reagieren völlig überrascht, wenns pferd zum jackentaschen-reinbeissen, zwicken oder einfach zum ungehalten reagieren anfängt, wenn man ihm mal nix zwischen die kiemen schiebt?
und glaubt man tatsächlich, dass man pferde bestechen kann? und hat man nicht manchmal das gefühl, dass sich das pferd eher auf diese leckerlies in der tasche mehr freut als auf den menschen, der sie hergibt?
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06-22-2005, 8:40 |
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xeide
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Mein Pferd bekommt beim Arbeiten Leckerlies, wenn sie was gut gemacht hat. Allerdings kennt sie auch die Belohnung ohne Leckerlies.
Ich glaub einfach, dass der Lerneffekt und die Lernfreude höher ist, wenn man für was gutes was hergibt.
Letztens zB hat ich ein Plíe mit Leckerlie gemacht, eigentlich 2, und als ich dann fertig war mit arbeiten und mich einfach so neben sie gestellt habe, hat sie auf einmal ein drittes gemacht. Sehr herzig.
Ich hab mein Pferd am Putzplatz auch noch nie scharren sehen, weil einfach so bekommt sie selten eins. Sie steht wie ein Bock.
Was ich auch seit neuestem praktiziere ist, dass ich mit der Trense ein Leckerlie mitschieb ... ich denk mir es ist einfach schöner fürs Pferd. Ob mich mein Pferd dadurch mehr mag, oder einfach nur die Leckerlie werd ich eh nie herausfinden, aber sie bringt dann Schönes mit mir in Verbindung, und das ist doch was.
Das Pferd meiner Schwester bekommt zB nie ein Leckerlie, obwohl man ihn dann viel besser zum Arbeiten motivieren könnte, weil die Motivation fehlt ihm voll.
Mein Pferd riecht auch immer zur Hosentasche, wo sie drinnen sind, allerdings nur in den Arbeitspausen, wenn ich weitermachen will, wird weitergemacht, mit beiderseitigem Einverständniss.
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06-22-2005, 9:08 |
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Kathi1155
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Ich gebe meinen auch Leckerli, wenn wir ZL üben und er macht die Sache gut dann bekommt er ab und zu mal eines sonst wird er mit der Stimme oder durch abklopfen gelobt.
Nehme auch Karotten oder Äpfel die ich kleiner schneide. Er fängt dann aber nicht an zu betteln .
Ab und zu habe ich auch etwas eingeschoben und dann bekommt er das egal ob ein stück Brot oder sonst was. Es gibt sicher Leute die es sehr übertreiben und den Pferden immer die Leckerli reinschieben, nur das es stehen bleibt. Und dann kommen im Endeffekt die Pferde heraus die immer Betteln wenn man vorbei geht. Ich hasse das.
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06-22-2005, 9:22 |
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xeide
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@kathi
Klopfst du beim "abklopfen" richtig oder streichelst du mehr? Streicheln ist nämlich besser, Pferde mögen das Abklopfen nicht wirklich.
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06-22-2005, 9:40 |
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Kathi1155
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xeide schrieb: | |
@kathi
Klopfst du beim "abklopfen" richtig oder streichelst du mehr? Streicheln ist nämlich besser, Pferde mögen das Abklopfen nicht wirklich.
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Nein ich streichle mehr, das liebt er über alles. Habe das ein bisschen falsch geschrieben.
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06-22-2005, 10:58 |
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christina_3007
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Regau OÖ
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Wir benützen leckerlis nur bei nervösen Pferden, da das kauen beruhigend wirkt und das Pferd in einer Stresssituation wieder runterkommt. Also zb. bei ängstlichem PFerd Hafer von der Plane zum anschauen, dann lernen sie auch "böse" Sachen leichter.
Allerdings mach ich das nur Situationsbedingt und nicht regelmässig.
Auch bei ZL wirken Leckerlis als anregung.
Bei den meisten mach ichs aber aus gründe der bettelei nicht. Besonders bei den Reitschülern muss man aufpassen,dass die den Pferden nicht schnell was zustecken -die Pferde denken dann nur mehr ans Futter und konzentrien sich nicht mehr. Die Reitschüler dürfen nach dem absatteln was geben, aber ja nicht vorher. Ich mag die Bettelei und das gescharre auch nicht.
Aber wie gesagt, ist das füttern in Stresssituationen oft sehr positiv.
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06-22-2005, 11:16 |
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muppitsch
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Bin auch beklennender Futterreinstopfer - allerdings nur klein geschnittene Karotten oder mal Heucobs, weil mein Viech eh schon zu blad ist.
Ich finde es kommt aufs Pferd an. Bei Pferden die lästig betteln bzw. zwicken, bin ich sehr sparsam im Umgang mit Futter. Mein Monster weiß aber sehr genau, daß es für aggressives Betteln nur Watschen gibt und beschränkt sich darauf die Tasche mit der Nase leicht anzustupfen. Würde sie rempeln etc. gäbs nix und ich würd sie wegschicken. Scharren etc. tut sie von sich aus nicht.
Bei ZL reicht Handlob als Motivation meist nicht aus. Ich find da kann man es dem Pferd viel einfacher machen, wenn man es z. B. mit einer Karotte aufs Podest lockt, anstatt es irgendwie anders zu "erklären".
Was ich lustig finde ist wie einen die Pferde konditionieren - nicht umgekehrt. Ich gestehe, daß ich mich manchmal ertappe, daß ich ihr automatisch was gebe wenn sie mich mit der Nase berührt (vor allem wenn ich tratsch und unkonzentriert bin). Noch besser funkts bei meiner Mutter. Mein Hoppa hat irgendwann gemerkt, daß die das total süß findet und ihr was gibt, wenn sie die Nase lang macht, den Kopf schief hält und lieb schaut. Seither sieht man mein Pferd in Gegenwart meiner Ma selten anders - und Muttern stopft brav Karotten rein. (Die beiden sehen sich sehr selten.)
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06-22-2005, 11:23 |
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06-22-2005, 11:25 |
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06-22-2005, 11:44 |
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Telrunya
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Registriert am 04-03-2005
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im Irrenhaus :-((((
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ich arbeite mit meiner dicken mit dem clicker und somit unweigerlich mit leckerlis (in hälfte geschnittene karottenscheiben). so klein/groß dass sie sie schnell runterfressen kann und net ewig kauen muss. zum abschluss des ganzen gibts halt schon mal ein stückerl hartes brot oder ein leckerli (nicht karotte)
wenn ich reit bringt der clicker bei ihr interessanterweise nicht sehr viel, da reagier sie auf "guuuut" und bleibt nicht mal stehen damit ich ihr ein stückerl geben kann.
sie bettelt übrigesn nicht, und knabbert auch nicht an der kleidung
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06-22-2005, 12:20 |
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Bandi_17
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Ich reite auf unseren Hof schon seit einigen jahren das gleiche pferd!
ich finde wir haben eine sehr enge verbindung, das ich dabei war wie er auf den hof gekommen ist! leider hast der vorbesitzer in nur mit leckerlies vollgesotpft, was zu dem resultat kam, dass er ständig nach alle die bei ihm vorbeigingen hinter biss und zwickte! zum glück konnten wir ihm das abgewöhnen und jetzt ist er bav.
ab und zu geb ich ihm auch ein stück zucker (aber nur gaaaan gaaanz selten) weil er da besser abkaut und sich besser konzentiert beim reiten (er lässt sich total leicht ablenken). Schon oft ist unsreren Protokollen (tunier) gestanden: Pferd hat Zungenfehler!
wie wir dan drauf gekommen sind, ist wegen der Konzentration!! Daher denke ich mir, wenn man den pferd, wenn es eine lektion brav bewältig hat, auch mal mit einen kleinen lerckli belohnen, damit es die lektion mit etwas schönen verbindet!!!!!
Und nach getaner arbeit bekommt er immer äpfel und karottten!!!!
Jedoch hat er es sich noch nicht ganz abgewöhnt, zu betteln wenn er einmal etwas, von andren personen bekommen hat, ich persönlich finde füttern am putzplatz sowie das geben von lercklis blöd.
lg ![alles Roger! [o2]](/emoticons/odie2.gif)
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